Produkt Digitale Gesundheitslösungen
ICI Digital Therapeutics & Wellness Program Manager
icitech unterstützt Gesundheitseinrichtungen, Wellnessanbieter, Krankenversicherungen und Organisationen mit eigenem betrieblichen Gesundheitsmanagement dabei, digitale Gesundheits- und Wellnessprogramme selbst zu gestalten, bereitzustellen und zu messen – mit dem ICI Digital Therapeutics & Wellness Program Manager. Die Lösung ist kein vorkonfiguriertes Inhaltspaket, sondern eine unternehmensspezifische Softwareplattform, die entsprechend dem Programmmodell der Organisation, der Nutzerstruktur und dem bestehenden digitalen Ökosystem konzipiert wird.

02 Problem
Plattform für eigenständig gestaltete Programme
Unterschiedliche digitale Gesundheitsverläufe – Rauchstopp, Schlafverbesserung, Stressmanagement, Lebensstiländerung oder betriebliches Gesundheitsmanagement – lassen sich über eine gemeinsame zentrale Plattform aufbauen. Laufzeit, Phasen, Inhalte, Aufgaben, Check-in-Fragen und Erinnerungen jedes Programms werden von autorisierten Teams konfiguriert. Bedingte Programmflüsse ermöglichen es, Inhalte abhängig von Nutzerantworten, Programmfortschritt oder Segmentdaten individuell auszuspielen, sodass nicht alle Nutzer denselben Weg durchlaufen müssen.

03 Fähigkeiten
Inhaltsverwaltung und Governance für Wellnessprogramme
Programminhalte können die Stufen Entwurf, Prüfung, Freigabe und Veröffentlichung durchlaufen. Inhaltsverantwortliche, Versionsstand, Veröffentlichungsdatum und Gültigkeitszeitraum werden dokumentiert. Bei Programmen im klinischen Versorgungskontext kann sichergestellt werden, dass klinische Inhalte durch autorisierte Gesundheitsfachkräfte freigegeben werden; das Governance-Modell für Wellnessinhalte und klinische Aussagen wird dabei getrennt geführt. Die Plattform selbst begründet nicht automatisch den Status eines digitalen Therapeutikums oder Medizinprodukts. Soll ein Programm als reguliertes digitales Therapeutikum positioniert werden, sind klinische Evidenz, Qualitätsmanagementsystem und die zugehörigen regulatorischen Anforderungen gesondert zu adressieren.
Nutzersegmentierung und Zugriffssteuerung
Programme können anhand von Altersgruppen, Mitgliedschaftstypen, Organisationszugehörigkeit, Standort, Risikoklasse oder selbst definierten Kriterien unterschiedlichen Nutzergruppen zugewiesen werden. Die Segmentierungsdaten können aus CRM-Systemen, Patientenmanagementsystemen, Mitarbeitersystemen oder spezialisierten Datenplattformen stammen. Über dieses Modell wird sichergestellt, dass jeder Nutzer ausschließlich auf die für ihn geeigneten und freigegebenen Programme zugreifen kann.
Aufgabenverfolgung, Adherence und Benachrichtigungssteuerung
Der Fortschritt eines Nutzers im Programm wird anhand von Aufgabenabschlüssen, Inhaltsaufrufen und Check-in-Verhalten nachverfolgt. Gesundheitsfachkräfte oder Programmverantwortliche können im Rahmen des Berechtigungsmodells den Adherence-Status einzelner Nutzer einsehen. Adherence- und Engagement-Kennzahlen zeigen, in welchen Programmphasen Nutzer aussteigen, und liefern damit die Grundlage für eine kontinuierliche Programmverbesserung. Push-Benachrichtigungen, E-Mails oder bereits genutzte Kommunikationskanäle der Organisation lassen sich in den Programmablauf einbinden. KI kann genutzt werden, um optimale Erinnerungszeitpunkte auf Basis des Nutzerverhaltens vorzuschlagen oder Re-Engagement-Szenarien für Nutzer mit rückläufiger Beteiligung zu entwickeln.
KI- und LLM-gestützte Programmerfahrung
Eine unternehmensspezifische LLM-Schicht kann als kontrollierter digitaler Assistent konfiguriert werden, der beim Verstehen von Programminhalten unterstützt. Nutzer können Fragen zum Programm stellen; der Assistent antwortet ausschließlich auf Basis der von der Organisation freigegebenen Wissensbasis und Inhalte. Auf der Verwaltungsseite kann der LLM anonymisierte und aggregierte Programmdaten zusammenfassen und so operative Fragen beantworten – etwa in welcher Woche die höchsten Abbruchquoten auftreten oder welche Inhalte das stärkste Engagement erzeugen. KI wird nicht als Instrument für klinische Entscheidungen oder automatische Behandlungsänderungen positioniert.
Performanceanalyse und Datensteuerung
Im Kontext des betrieblichen Gesundheitsmanagements können dem Management anonymisierte und aggregierte Leistungskennzahlen anstelle personenbezogener Gesundheitsdaten bereitgestellt werden. Programmteilnahme, Abschlussrate, Engagement, Check-in-Häufigkeit und periodische Veränderungen sind über ein Dashboard verfolgbar. In klinischen Szenarien wird der Zugriff von Gesundheitsfachkräften auf individuelle Nutzerdaten über ein separates rollenbasiertes Berechtigungsmodell gesteuert, das die Behandlungsbeziehung berücksichtigt.
04 So funktioniert es
Integrationen mit EHR, CRM, HR und BI
Die Plattform kann mit EHR/EMR-, HIS-, CRM-, Telehealth-, HR-, Unternehmensidentitäts-, Data-Warehouse- und BI-Systemen integriert werden. Bei technischer Eignung sind HL7/FHIR oder bestehende API-Dienste einsetzbar. Programmregistrierungen, Nutzersegmente und Berichtsdaten arbeiten zusammen mit dem bestehenden digitalen Ökosystem der Organisation.

Skalierbare Programmvorlagen und Mehrorganisationsunterstützung
Die Plattform kann so ausgebaut werden, dass Organisationen wiederverwendbare Programmvorlagen erstellen können. Ein einmal entworfenes Stress-, Schlaf- oder Verhaltensänderungsprogramm lässt sich für verschiedene Länder, Marken oder Nutzergruppen auf Inhalts- und Benachrichtigungsebene anpassen; für jedes neue Programm ist keine technische Neuentwicklung erforderlich. In Strukturen mit mehreren Organisationen oder Dienstleistern kann eine Trennung nach Mandant, Marke und Rolle umgesetzt werden. Jede Organisation verwaltet ihre eigenen Nutzer, Programme und Berichte, während das zentrale Team die gemeinsame Plattform und die Sicherheitsstandards verantwortet.
Programmarchitektur mit menschlicher Fachkompetenz
Der ICI Digital Therapeutics & Wellness Program Manager muss keine vollständig automatisierte Gesundheitserfahrung ohne menschliche Beteiligung abbilden. In den dafür vorgesehenen Szenarien können Coaches, Psychologen, Ärzte oder Programmexperten bestimmte Check-ins einsehen, Nachrichten versenden oder Nutzer zu persönlichen Gesprächen weiterleiten. Die KI-Schicht wird nicht als Ersatz für Fachpersonal positioniert, sondern zur Zusammenfassung umfangreicher Datenmengen, zur Suche nach Programminhalten und zur Vereinfachung des operativen Betriebs. Digitale Automatisierung und professionelle menschliche Begleitung werden auf diese Weise ausgewogen innerhalb derselben Programmarchitektur vereint.
06 FAQ
Häufig gestellte Fragen
01Ist die Plattform auf eine bestimmte Branche beschränkt?
Die Plattform ist für Gesundheitseinrichtungen, Krankenversicherungen, betriebliche Gesundheitsprogramme und Wellnessanbieter geeignet. Die Architektur wird entsprechend der jeweiligen Organisationsstruktur konfiguriert.
02Ist technisches Fachwissen erforderlich, um Inhalte einzupflegen?
Die Inhaltsverwaltungsoberfläche ist so ausgelegt, dass Programmverantwortliche sie ohne technisches Team bedienen können. Die zur Arbeitsweise der Organisation passende Governance-Struktur wird zu Projektbeginn festgelegt.
03Können unterschiedliche Nutzergruppen unterschiedliche Programme erhalten?
Das Segmentierungsmodul ermöglicht separate Programmverläufe und Zugriffsregeln für jede Nutzergruppe. Auf diese Weise können über eine einzige Plattform mehrere Zielgruppen bedient werden.
04Wie wird die Programmteilnahme der Nutzer gemessen?
Aufgabenabschluss, erneute Teilnahme und Adherence-Daten sind in Echtzeit einsehbar. Benachrichtigungsmechanismen können so konfiguriert werden, dass sie auf Basis dieser Daten automatisch ausgelöst werden.
05Wie wirken sich KI-gestützte Funktionen auf die Programminhalte aus?
LLM-basierte Komponenten tragen dazu bei, Nutzern eine auf ihr Verhalten abgestimmte Erfahrung bereitzustellen. Diese Funktionen arbeiten ausschließlich innerhalb des von der Organisation definierten Programmrahmens.
06Kann die Plattform in unsere bestehenden Systeme integriert werden?
Der Umfang der Integration mit EHR-, CRM-, HR-Systemen und Business-Intelligence-Werkzeugen wird in der Bedarfsklärungsphase festgelegt. Standard-API-Infrastruktur und individuelle Integrationsszenarien werden unterstützt.
07Ist es möglich, mehrere Organisationen über eine gemeinsame Plattform zu verwalten?
Mehrorganisationsunterstützung wird von Beginn an als architektonische Anforderung behandelt. Jede Organisation kann mit eigener Datenisolation und eigenem Verwaltungsbereich unabhängig arbeiten.
08Wie flexibel sind die Programmvorlagen?
Vorlagen bieten anpassbare Grundstrukturen nach Programmtyp, Laufzeit und angestrebten Ergebnissen. Entsprechend den Anforderungen der Organisation können dem System weitere Vorlagen hinzugefügt werden.
09Können Coaches oder Kliniker aktiv in die Plattform eingebunden werden?
Das System unterstützt Aufgabenzuweisung und Kommunikationsabläufe, über die Fachpersonal in den Programmverlauf eingebunden werden kann. Vollautomatische und hybride Programmmodelle lassen sich so auf derselben Infrastruktur betreiben.
10Wie läuft die Einführung der Plattform ab?
Die Lösung wird ab der Bedarfsklärungsphase auf Basis der bestehenden Struktur der Organisation konzipiert und konfiguriert. Es handelt sich nicht um die Installation eines Standardprodukts, sondern um einen unternehmensspezifischen Konfigurationsprozess.
07 Kontakt